Dienstag, 22. Februar 2011

Soooo

Im Winter ist mir leider nach einem Steinschlag die Frontscheibe meines Autos gerissen (nein, ich habe keine Teilkasko...) und als es nass wurde, ist mein Auto morgens an jeder Kreuzung mit rechts vor links ausgegangen...Ich hab also in der Werkstatt meines Vertrauens vorgesprochen, ob es sich überhaupt lohne noch eine neue Scheibe einbauen zu lassen...nicht, dass das Auto dann nicht über den TÜV (eigentlich im März fällig) kommt. Das Auto wurde begutachtet und leider fängt die Vorderachse an zu rosten (ein Twingoproblem sagt der nette Herr aus der Werkstatt). Aber es müsst noch mal klappen...wenn der TÜV-Prüfer nicht noch gravierende Mängel finden würde.

Nun hat der Twingo neue Zündkabel einen neuen Verteilerdeckel und -finger sowie neue Zündkerzen. Und nachdem eine neue Frontscheibe eingebaut und ein Gelenk an der Vorderachse ersetzt wurde war es endlich soweit.
Mein Auto hat TÜV!
Aber der nette Herr aus der Werkstatt sagte:"...das ist das letzte Mal..." Naja, mein Auto ist 15 Jahre alt und hat über 200.000 km auf den Achsen. Aber schön, dass wir noch zwei Jahre miteinander durch die Gegend "rasen" dürfen (rasen, sofern das bei einem Twingo geht). Ich freue mich schon auf die kommende Faltdachsaison!


Am ersten Tag nach der Reparatur ist mein Auto auch erst am Kreisel ausgegangen...da muss ich wohl noch mal in der Werkstatt vorsprechen...

Freitag, 18. Februar 2011

Amtsschimmel 2.

Heute also Part zwei...
Steuerkarte beim Arbeitgeber geholt und zum Finanzamt.
Hier muss ich sagen, ich war ja diese Jahr nun schon 2 Mal dort..., sind die Mitarbeiter sehr freundlich und man kommt sehr schnell dran.
Ich habe also brav meine Steuerkarte 2010 und meinen Kirchenaustritt vorgelegt. Der Mitarbeiter hat alles eingetragen und abgestempelt und mir dann mitgeteilt, dass ich ab 01.04.11 keine Kirchensteuer mehr zahlen muss, da das Kirchensteuerrecht einen Bedenkmonat vorsieht! Ich glaub die spinnen! Ich bin 47 Jahre alt (zugegebenermaßen kein Elektroingenieur) und bin mir absolut sicher, dass ich aus der Kirche austreten wollte. Da bekommt man schon den Eindruck, als ob die Kirche einen als nicht zurechnungfähig einstuft oder ganz einfach mal noch einen Monat Geld kassieren will...
Na ja, mit der Steuerkarte dann wieder zum Arbeitgeber...

Und ach ja, die elektronische Steuerkarte, die für 2011 geplant war, wird dann hoffentlich 2012 kommen...dann muss ich nicht mehr zu Finanzamt fahren sondern meine Anträge nur noch per Post schicken...und das in Zeiten der Datenvernetzung und des Internets...

Donnerstag, 17. Februar 2011

Amtsschimmel

Gestern bin ich aus der Kirche ausgetreten...Dazu muss man zum Amtsgericht, um ein abgestempeltes Formular zu unterschreiben. Übers Internet musste ich erstmal schauen, zu welchem Amtsgericht ich überhaupt gehen musste. Man hat mir aber sehr zügig per Mail meine Fragen hierzu beantwortet!

Gestern morgen um 8.00 Uhr war ich also pünktlich vor Ort (Tipp: Auch so wird man seine Überstunden los...). Die Kasse war natürlich erstmal nicht besetzt und bevor man überhaupt zu einem Sachbearbeiter vorgelassen wird, muss man die Gebühr von 25,- Euro bezahlen...daher ist die Kasse auch direkt neben dem Eingang des Amtsgerichts. Ich weiß nicht mit welchen Menschen die Mitarbeiter auf dem Amtsgericht so zu tun haben, aber irgendwie ist Ihnen die Freundlichkeit etwas abhanden gekommen oder den Mitarbeitern fehlte einfach die erste Tasse Kaffee, egal...ich habe meine 25,- Euro bezahlt und wurde in den 2. Stock verwiesen.

Zunächst musste ich durch eine Schleuse wie sie am Flughafen üblich sind und musste meinen "Leatherman" zurücklassen...
Als ich am angegebenen Büro geklopft hatte, eingetreten war und der dort sitzenden Dame mein Anliegen vorgetragen hatte war die erste Reaktion "Sind wir da überhaupt zuständig?"...kein Kommentar.
Mir wurde dann aber in einem völlig mit Akten überfüllten Büro ein Platz angewiesen und nach anfänglichen Zögern war die Sachbearbeiterin auch recht freundlich zu mir. Ich bekam mein Formular und zog wieder ab.

Interessant finde ich, dass Ämter bei uns in keiner Weise miteinander zu kommunizieren scheinen. Als ich letztes Frühjahr umgezogen bin und mich umgemeldet habe, wurde mir gesagt, dass man dem Finanzamt die Änderung meiner Steuerklasse mitteilen würde und ich 2011 dann automatisch die richtige Steuerkarte erhalten würde. Nun gibt es aber ab diesem Jahr keine Steuerkarten mehr...also ist die Information weder zum Finanzamt noch zu meinem Arbeitgeber gelangt. Ich musste also meine alte Steuerkarte von 2010 bei meinem Arbeitgeber holen, sie zum Finanzant bringen, dort wurde handschriftlich die Steuerklasse geändert und abgestempelt. Dann wieder zurück zum Arbeitgeber. Dieses Spiel wiederholen wir jetzt wegen meines Kirchenaustritts und der Kirchensteuer...(wie gesagt auch so wird man seine Überstunden los).
Die Angst der Bundesbürger vor dem "gläsernen Bürger" ist also völlig unbegründet, denn wenn man nicht dauernd Zettel von Amt A zu Amt B trägt findet überhaupt keine Kommunikation zwischen diesen Ämtern statt! Ich frage mich langsam, wie Polizei und Steuerfahndung zu irgendwelchen Erkenntnissen kommen???

Montag, 17. Januar 2011

In der Schweiz...

Die letzten Tage habe ich eine Freundin in der Schweiz, in Thun, besucht. Losgefahren bin ich im Regen...aber der Wetterbericht für das Wochenende in der Schweiz sah vielversprechend aus! In Frankfurt dann eine tolle Überraschung, der Zug fuhr nicht nach Thun, wie im Fahrplan angegeben, sondern nur bis Basel...das fing ja gut an.
Aber, wer hätte es gedacht, der Umstieg in Basel funktionierte problemlos. Als ich A. dann in Bern telefonisch bescheid geben wollte, dass ich pünktlich ankäme, meinte sie, sie steige gerade in meinen Zug ein, wo ich den sitzen würde... das war prima. Also fuhren wir das letzte Stück zusammen.
A. lebt in Thun mit ihrer Familie in einem wunderschönen Haus und ich hatte ein Zimmer (Veranda) mit direktem Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau.

Am nächsten Tag wurde mir Bern gezeigt. A. und ihr Mann betreiben gemeinsam eine Werbeagentur in der Stadt. Das Wetter war sonnig und warm und so blieb es auch. Bärengraben, Stadtbummel, Bundeshaus und einen kleinen Imbiss mit Schweizer Schinken. Bern hat mir sehr gut gefallen. Und abends gabs dann Raclette.
Am nächsten Tag gings dann aufs Niederhorn (Ca. 1900 Meter). Wir hatten einen grandiosen Blick auf die Berner Alpen! Allerdings hätte eigentlich im Januar viel mehr Schnee liegen sollen.
Abends gabs dann aber eine japanische Suppe...wir hatten unterwegs zuviel Picknick gemacht...
Sonntag (immer noch stahlend blauer Himmel und viel zu warm für diese Jahreszeit) dann Kultur...Zentrum Paul Klee, und eine Ausstellung "Lust und Laster" über die 7 Todsünden und Rösti zum Abendessen.

Ich bin also mit den wichtigsten Schweizer Nationalspeisen (inkl. diverser Schinken- und Käsesorten) versorgt worden.
Montag ging es dann leider wieder zurück ins nebelige Hessen, allerdings völlig ohne Störungen, Umstiege und sonstiges bei der Schweizer- als auch der Deutschen Bahn, Respekt!

Dienstag, 11. Januar 2011

Musik, mal moderat, mal laut

Diese Woche hatte ich lustigerweise Gelegenheit mit meiner aktuellen Band zu proben (gestern) und heute als Aushilfe bei meiner alten Band "Stew" zu singen.

Die aktuelle Band hat noch keinen Namen und ich hatte am Montag die Befürchtung, dass wir nach einer 6wöchigen Pause (3 Probenausfälle waren von mir verschuldet...) kaum noch eins unserer Stücke zusammen bekommen würden. Die Befürchtung hat sich Gott sei Dank nicht bestätigt und nachdem unser Schlagzeuger wie in jeder Probe darauf hingewiesen hat, dass so ein elektronisches Schlagzeug nix is, wusste ich dass alles beim alten war! Wir spielen halt alle über Kopfhörer, da wir in unserem Proberaum nur beschränkt Krach machen können, was für mich als Sängerin deutliche Vorteile hat (ich höre mich!). Die Jungs hatten ohne mich begonnen ein Stück von Pink Floyd einzustudieren (Run like hell) und ich war sehr erstaunt, wie gut sie den Sound hinbekommen haben. Jetzt muss ich mir nur noch was einfallen lassen, denn so wie im Original kann ich es auf keinen Fall singen...also muss es ganz anders werden...

Ja und heute mit meiner "alten Band" (der letzten in einer Reihe von alten Bands, denn ich mache Musik seit ich 15 war...). Die Sängerin ist noch im Urlaub und so hab ich ausgeholfen. Sie hatten mal wieder einen neuen Schlagzeuger, diese Position wird öfter mal neu besetzt. Und einen neuen Keyboarder, der der alte war. G. hatte schon in der Band gespielt als ich damals dazu kam, hat dann irgendwann aufgehört und jetzt ist er seit ein paar Wochen wieder dabei. Zu meiner Freude, weil ich wusste, dass ich dann mit Ihm "Beautiful" spielen konnte, was ich sehr gerne singe. Jeder hatte so ein Stück, auf das er sich freute, der Bassist wollte "Couldn`t get it right" von der Climax Blues Band spielen (wobei der Gitarrist nur die Augen rollte), R., der Gitarrist freute sich auf "Corazon espinado", was nun nicht zu meinen Favorits gehört, aber was solls. Zwischendrin gabs dann "All the small things" von Blink 182. Der Schlagzeuger meinte, schnell ginge nur laut, woraufhin sich G. erstmal Stopfen in die Ohren machte...
Überrascht war ich, wie schnell man wieder in ein Stück reinkommt. Bei "Rikki don`t lose that number" von Steely Dan hatte ich keine Idee mehr, wie das Stück überhaubt klingt und beim zweiten Durchgang konnte ich den Text schon wieder auswendig (ist halt doch alles tief in den Hirnwindungen eingebrannt).
Zum Schluss haben wir noch mein geliebtes "Fortunate son" gespielt. Allerdings spielen wir es in einer schnellen, lauteren Version als das Original. Daher immer am Schluss, weil ich bei diesem Stück ziemlich laut schreie und die Stimme hinterher hin ist...aber schön!

Netterweise mag in der neuen Band der Schlagzeuger dieses Lied auch gerne mit mir spielen (er hat auch mal bei "Stew" gespielt) so zieht sich dann manches durch...

Dienstag, 28. Dezember 2010

Berlin

Anfang des Monats war ich übers Wochenende in Berlin. Ich mag die Stadt, besonders den Osten. Ich war bisher immer nur im Sommer, bei Affenhitze, in Berlin gewesen, dieses mal halt bei Schnee und Eiseskälte...


Ich habe viele Fotos gemacht (war ja wohl auch nicht anders zu erwarten...) hab mir die Füße platt gelaufen, und wieder mal ein bisschen mehr von Berlin kennengelernt. Eines meiner Lieblingsmotive ist immer wieder der Turm am Alexanderplatz (wie heißt der eigentlich?). Das andere Motiv, was michsehr gereizt hätte ist ja nun leider abgerissen...(Palast der Republik). Ich fand ihn immer schön von außen (drinnen war ich leider nie...) und es war auch das einzige Gebäude unter den Linden, was den Museumscharakter dieser Straße etwas aufgebrochen hat.





Und ich habe mal die sozusagen "Hackeschen Hinterhöfe" kennengelernt.
Ich hatte auch meine Lochkamera dabei, hab dann aber doch nicht viele Bilder gemacht, warum auch immer...jetzt muss ich bald mal in Frankfurt los, hab mir überlegt in der B-Ebene an derHauptwache einige Fotos mit derLochkamera zumachen...wenn ich nur wüsste, wie lange ich belichten muss...na ja try and error.

Eine nette Entdeckung war in Chalottenburg (da habe ich gewohnt) ein kleiner italienischer Lebensmittelladen, in dem man auch Kaffee trinken und Panini essen konnte. Dort war ich zweimal frühstücken. Die Frau, die diesen Laden führt sprach ein wunderbares Gemisch aus italienischen und deutschen Wortbrocken, herrlich. Es war einfach schnuckelig ihr beim Bedienen der Kunden zuzuschauen. Und die Panini waren super-lecker (alles fresco!).

Ich hab mir auch die Ausstellung "Hitler und die Deutschen" im Historischen Museum angeschaut. Ich war gespannt,wie sich dieAusstellungsmacher mit dieser Person beschäftigen. Leider hat sich die Beschäftigung nach kurzer Zeit erledigt und es folgte die übliche Ausstellung über den Nationalsozialsmus, also nix neues. War etwas entäuschend, denn ich hatte einen andreren Ansatz erwartet. Was mich allerdings sehr gewundert hat ist die Vielzahl an ausländischen Besuchern in derAusstellung...